So schnell können die Stars des FC Bayern den Schalter umlegen. In den ersten 45 Minuten schwächelten die Münchner im Bundesliga-Spitzenspiel in Dortmund. „Ich fand die erste Halbzeit sehr zerfahren, viele Unterbrechungen, viele Standardsituationen. Wir konnten das Spiel nicht so an uns reißen“, analysierte Mittelfeldchef Joshua Kimmich nach der Partie. Nach der Pause drehten die Bayern allerdings auf. Ein Sinnbild für Bayerns zwei Gesichter in Dortmund: Harry Kane (Foto: imago). Der Superstürmer war in der ersten Halbzeit kaum zu sehen. Am 0:1 durch Nico Schlotterbeck hatte er Mitschuld, als er den BVB-Innenverteidiger nicht am Kopfball hindern konnte. Im zweiten Durchgang drehte der Engländer dann aber mit einem Doppelpack das Spiel. Einen genialen Spielzug von Kimmich und Serge Gnabry vollendete Kane zum 1:1. Einen durch Schlotterbeck verschuldeten Strafstoß verwertete er etwas glücklich zum zwischenzeitlichen 2:1. „Er hat 30 Tore in der Bundesliga, liefert konstant ab und arbeitet mit der Mannschaft, kämpft mit. Es macht einfach Spaß, so einen Leader in der Mannschaft zu haben“, schwärmte Sportdirektor Christoph Freund. Der 41-Tore-Rekord rückt näher.HLR, PK