Werder rockt den Krisengipfel

von Redaktion

Erster Sieg für Daniel Thioune. © dpa/Tim

Bremen – Während Werder-Trainer Daniel Thioune nach der Erlösung im Krisengipfel beseelt von Teamgeist und Zuversicht redete, malträtierte Frank Schmidt ein paar Meter daneben einen Kronkorken. „Ich lüge doch keine Menschen an. Ich sage die Dinge so, wie sie sind“, meinte der Trainer des 1. FC Heidenheim. „Am Ende haben wir heute deutlich unterstrichen, dass wir da nicht dran vorbeikommen, dass unser Weg Stand heute in die 2. Liga führen wird.“

Tabellenletzter, acht Punkte Rückstand auf den Relegationsrang, seit elf Spielen ohne Sieg – und nach dem 0:2 in Bremen auch ohne Hoffnung auf den Klassenerhalt. Schmidt meint, es sei „nicht richtig“, jetzt noch zu sagen: „Wir schaffen das, und wir glauben alle dran.“

Werder gegen Heidenheim – nur ein Sieg zählte, mehr Druck ging kaum. Und am Ende haben es eben die Bremer „gerockt“, wie Romano Schmid sagte. Die Erleichterung war riesig, 13 Spiele in Serie hatten sie ja nicht gewonnen, der Traditionsvlub taumelte – und dann vergaben Schmid und Jovan Milosevic in der ersten Halbzeit auch noch zwei Riesenchancen. Die Fans befürchteten schon das Schlimmste, aber am Ende feierten sie eine große Party rund um das Weserstadion. SID

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