Aus in Kurve vier: Schumacher-Frust nach Indy-Debüt

von Redaktion

Konnte nichts dafür, dass sein Rennen schnell beendet war: Mick Schumacher. © Fryer/dpa

Köln – Mick Schumacher hatte noch nicht mal seine Premieren-Runde beendet, da musste er sich nach einem Unfall beim IndyCar-Debüt schon zum Check beim Rennarzt fahren lassen. „Das war frustrierend heute“, schrieb der Sohn des Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher später bei Instagram, aber: „Wir hätten nichts anders machen können. So ist Racing manchmal.“

Das Rennen auf dem Stadtkurs in St. Petersburg/Florida war für Schumacher schon in der vierten Kurve am allerersten Bremspunkt gelaufen. Der Ex-F1-Pilot konnte mit seinem Dallara Honda nach einem Unfall der vorausfahrenden Sting Ray Robb und Santino Ferrucci nicht rechtzeitig ausweichen. Schumacher sprach von einer „Kettenreaktion“, erst habe der eine zugemacht, dann der andere. Mit einem schwachen Qualifying und dem Start vom 21. Platz (von 25) habe er sich selbst in eine „besonders schwierige Lage“ gebracht.

Schumacher ist der erste IndyCar-Pilot aus Deutschland seit 21 Jahren. Zuvor letzter Deutscher in der Serie war 2005 Timo Glock gewesen. Kommenden Sonntag ist das nächste Rennen.SID

Artikel 2 von 11