Hoffnungsträgerin: Selina Grotian. © Schmidt/dpa
Kontiolahti – Von ihrem alten Arbeitswerkzeug kann Franziska Preuß dann doch nicht die Finger lassen. Viele Stunden habe sie seit ihrem Karriereende auf ihren Langlaufskiern verbracht, erzählte die Bayerin bei „Blickpunkt Sport“. Ihre ehemaligen Teamkollegen kehren derweil in Kontiolahti in den Alltag zurück.
Und vor allem der scheidende Sportchef Felix Bitterling will von Weltuntergangsstimmung trotz des Rückzugs von Preuß nichts wissen. Man habe gerade bei den Frauen mehrere sehr hoffnungsvolle Athletinnen, die sich weiterentwickeln und perspektivisch in diese Rollen hineinwachsen können.“ Neben den etablierten Namen wie Vanessa Voigt, in Antholz als Teil der Bronze-Staffel im Mixed für die einzige deutsche Medaille mitverantwortlich, liegt der Fokus bei den Biathletinnen nun vor allem auf Selina Grotian (21), Julia Tannheimer (20) und Marlene Fichtner (22).
Preuß jedenfalls ist für ihre Erben nicht bange. Manchmal müsse man „vielleicht mit dem Rücken zur Wand stehen, um sich dann in mehreren Bereichen weiterzuentwickeln“.SID