Der Stürmerstar muss zumindest gegen die Borussia pausieren. © Hoppe/dpa
München – Die Katze ließ Vincent Kompany ganz zum Schluss aus dem Sack – und er sagte vorsichtshalber zu den anwesenden Reportern: „Das könnt ihr jetzt alle aufschreiben.“ Allemal hatte der Coach des FC Bayern ja Recht: Es kam überraschend, dass neben Hiroki Ito und Alphonso Davies auch der Name Harry Kane auf der Liste der für das Heimspiel am Freitag (20.30 Uhr) gegen Borussia Mönchengladbach fehlenden Bayern auftauchte. Einen Schlag auf die Wade hat der 32-Jährige unter der Woche bekommen – die Jagd auf den 41-Tore-Rekord von Robert Lewandowski muss er daher kurzzeitig unterbrechen.
Rekordjagd pausiert
„Ein Tag“, sagte Kompany, fehle in der Genesung. Gladbach kommt zu früh, für das Hinspiel im Champions-League-Achtelfinale am kommenden Dienstag (21 Uhr) bei Atalanta Bergamo hat man aber Hoffnung. „Sie sehen meine Körpersprache, ich bin ziemlich entspannt“, sagte der Trainer auf eine entsprechende Frage. So eine Blessur könne „passieren“, nun wird alles daran gesetzt, den Top-Torjäger rechtzeitig bis zum Abflug am Montag in Richtung Italien wieder fit zu bekommen.
Am Freitag wittern nun andere Offensivspieler ihre Chance, „natürlich hätten wir uns Harry dabei gewünscht“. Zumal der Rekordjäger sich auch selbst vorgenommen hatte, in jedem verbliebenen Bundesliga-Spiel mindestens einmal zu treffen. Bei 30 Treffern steht er aktuell, zuletzt netzte er viermal hintereinander doppelt ein. In der Liga stand er zuletzt Anfang Dezember in Stuttgart nicht in der Startelf. Sicher ist: Gerne zusehen tut er nicht – und fehlen wird er auch.HLR, VT