FC Olympia München

von Redaktion

Bayern-Präsident Herbert Hainer will bei der Bewerbung für die Spiele helfen

Herbert Hainer bei der Sportlerehrung am Donnerstag. © Hase/LHM

München – Olympia soll nach München kommen – und der FC Bayern will der bayerischen Landeshauptstadt dabei helfen. Präsident Herbert Hainer hielt am Rande der Sportlerehrung im alten Rathaus am Donnerstagabend ein Plädoyer für die Spiele in München und erklärte die Unterstützung des gesamten Rekordmeisters: „Ich hatte das Glück, die Olympischen Spiele 1972 hier in München mitzuerleben, war bei etlichen Wettbewerben dabei und habe diese tolle Stimmung miterlebt“, schwärmte der Präsident.

„Ich finde, München hat das unheimlich gut gemacht, außerdem hat es die Stadt nachhaltig geprägt“, sagte Hainer mit Blick auf den Olympiapark und den damaligen U-Bahn-Ausbau. „München ist die Sportstadt in Deutschland und hat gezeigt, dass sie große Events kann.“

Doch neben allen sportlichen und organisatorischen Argumenten für den Olympia-Zuschlag für München erklärte der FCB-Präsident, was die Spiele in den aktuellen Zeiten grundsätzlich so wertvoll macht: „Ich bin der festen Überzeugung, dass es kein besseres Bindeglied gibt als den Sport, der die unterschiedlichsten Meinungen, Religionen und Hautfarben zusammenbringt. Deswegen würde ich mich unheimlich freuen, wenn Olympia wieder nach München kommt. Und der FC Bayern wird es (die Bewerbung, Anm. d. Red.) tatkräftig unterstützen.“

Hainer besuchte die Sportlerehrung am Donnerstag zusammen mit Athletinnen und Athleten des gesamten Vereins und lobte die Veranstaltung: „Ich finde es unheimlich toll von der Stadt München, dass sie vor allem die jungen Sportler ehrt, die sehr erfolgreich sind und dafür eine Menge investieren. Es ist eine Motivation für die jungen Menschen. Sie freuen sich darüber. Deshalb komme ich immer gerne her, um auch den Respekt vor diese jungen Sportlern zu zeigen.“VINZENT TSCHIRPKE

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