HEINRICH HEUTE

FCB auf dem Nummernschild

von Redaktion

Autokennzeichen werden immer unterhaltsamer. In Bayern wollen jetzt weitere Orte ihr eigenes Kürzel, darunter Haar (HAA), Geretsried (GRD) oder Karlsfeld (KFD). Das schafft Identität. Aber schlussendlich stiftet doch nichts mehr Identität als das Kürzel des heißgeliebten Lieblings-Fußballvereins! Auf geht’s, her mit FCB, TSV und BVB! Man könnte dann gleich sehen, wer im Auto sitzt. FCB, das sind Erfolgsmenschen, die schon überholen, bevor die Ampel grün wird. Denen geht bzw. fährt man besser aus dem Weg. Oder TSV: Wie die Löwen bisweilen sprunghaft und unberechenbar im Verkehr. Oder BVB: Immer Zweiter an der Ampel – sogar, wenn niemand davorsteht. Für solche Kennzeichen würden Fans viel Geld bezahlen. Man könnte die Preise staffeln: FCB-Gasgeber zahlen 500 Euro für ihr Nummernschild. Der schwer geprüfte TSV-Fahrer muss nur, haha, 60 Euro löhnen.

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