Niederlagen haben manchmal auch ihre Vorteile – siehe Thomas Müller. Er hat mit seinen Vancouver Whitecaps das MLS-Finale gegen Lionel Messis Inter Miami verloren. Zur Strafe fürs Müller-Besiegen musste Messi jetzt ins Weiße Haus. Dort hat ihm der Donald reingepresst, dass er Fan von Cristiano Ronaldo ist: „Great guy!“ Die Frage ist, ob die Whitecaps als Nordamerika-Meister auch hätten antreten müssen – immerhin kommen sie aus Kanada, also aus einer gegnerischen Nation. Aber das wäre amüsant geworden. Trump zu Müller: „Sie sind also der Raumdeuter. Ich habe im Iran auch den Raum gedeutet.“ Oder: „Sie züchten Pferde? Ich liebe Hengste. Ich bin selbst…“ Mehr will man gar nicht wissen. Trump hätte das „Final home“ 2012 als „Fantastic Game“ gelobt. Solche Besuche sind oft schwierig. Wobei die Aufstiegs-Löwen gern beim roten Reiter vorbeischauen würden.