Drin ist drin: Grifo schloss zu Freiburgs Rekordtorschütze Petersen auf. © epa
Freiburg – Vincenzo Grifo kam aus dem Strahlen kaum noch heraus. Erst bei seinem Jubel mit ausgebreiteten Armen, später auch in den Interviews. „Ein schönes Rekord-Tor“, sagte der Offensivmann des SC Freiburg nach dem spektakulären 3:3 (2:2) gegen Bayer Leverkusen scherzhaft. „Nur so kann der reingehen“, kommentierte er seinen kuriosen Treffer zum 1:0, mit dem er Vereinsgeschichte geschrieben hatte.
105 Pflichtspieltreffer hat Grifo für den Sport-Club nun erzielt. In der ewigen Torjägerliste der Badener schloss er damit zu Spitzenreiter Nils Petersen auf. Es war ein krummes Ding am Samstag: Grifo hatte sich den Ball an den eigenen rechten Fuß geschossen, von wo aus er in hohem Bogen ins Netz geflogen war.
Und es war ein Tor mit Vorgeschichte: Elf Pflichtspiele lang hatte der 32-Jährige nicht mehr getroffen. Nun ist ein Haken dran, wie auch SC-Trainer Julian Schuster erleichtert feststellte. „Es freut mich wahnsinnig für ihn“, sagte Kapitän Christian Günter. Grifo habe „viel getan für diesen Verein“, sei ein „toller Typ, und ein ganz, ganz toller Teamplayer. Wenn ich es einem gönne, dann ihm.“SID