EM-Ticket, Ehrung und Ekstase

von Redaktion

Handballerinnen rocken Heidelberg

DHB-Party mit Lorenz Büffel. © Instagram

Heidelberg – Katharina Filter tanzte ausgelassen mit „schneller Brille“ im Gesicht, Nieke Kühne setzte sich den Wikingerhut von Schlagersänger Lorenz Büffel auf, und auch Bundestrainer Markus Gaugisch feierte mitten auf der Platte. Die deutschen Handballerinnen ließen sich im ersten Heimspiel nach dem Silber-Coup bei der WM aus doppeltem Grund ordentlich feiern.

Nach dem überzeugenden 33:18 (18:8) gegen Slowenien, durch das die Vizeweltmeisterinnen das Ticket für die EM im Dezember vorzeitig gelöst hatten, folgte eine Rückblick auf die fabelhafte WM-Reise Ende des vergangenen Jahres – samt Kurz-Auftritt von Büffel. Mit der ausgefallenen Idee hatte die Mannschaft nicht gerechnet, „aber es war auf jeden Fall eine coole Überraschung“, sagte Filter.

Am Weltfrauentag nahmen sich die DHB-Spielerinnen dann noch jede Menge Zeit für die jungen Fans. „Dafür machen wir es im Endeffekt“, meinte Filter glücklich. Die Mannschaft sei „immer froh, wenn wir etwas zurückgeben können. All diese strahlenden Gesichter zu sehen, ist am Ende die Belohnung für uns.“

Eine Belohnung war auch die Kulisse: Vor gut zwei Jahren hatte Deutschland an selber Stelle noch vor rund 1000 Fans gespielt. Nun war die Halle mit 3791 Menschen ausverkauft. „Super für den Frauenhandball, super für die Mannschaft“, schwärmte Gaugisch. „Vor allem, wenn ich sehe, wie viele Kinder heute da sind. Das ist brutal. Total geil.“ SID

Artikel 1 von 11