Irans Frauen-Team – Trump fordert Asyl: Tod droht!

von Redaktion

Washington – Die australische Regierung bemüht sich US-Präsident Donald Trump zufolge um Asyl für Irans Fußballerinnen. In einem Gespräch mit ihm versicherte der australische Premierminister Anthony Albanese, er „kümmert sich darum“.

Zuvor hatte der US-Präsident Asyl für Irans Fußballerinnen gefordert – und im Falle einer Ablehnung in Australien Hilfe durch die USA zugesagt. „Australien begeht einen schweren humanitären Fehler, indem es zulässt, dass die iranische Frauenfußball-Nationalmannschaft in den Iran zurückgeschickt wird, wo sie höchstwahrscheinlich getötet werden. Die USA werden sie aufnehmen, wenn Sie es nicht tun“, schrieb Trump.

Die USA und Israel befinden sich seit Tagen in einer kriegerischen Auseinandersetzung mit dem Iran. Beim ersten Gruppenspiel der Asienmeisterschaft hatten die iranischen Spielerinnen beim Abspielen ihrer Nationalhymne geschwiegen. Gewertet wurde dies als Zeichen gegen die Machthaber im Iran, ein Kommentator bezeichnete die Spielerinnen im iranischen Staatsfernsehen als „Kriegsverräterinnen“. Anschließend hatten die Spielerinnen dann wieder die Hymne gesungen und dabei salutiert. Menschenrechtsgruppen befürchteten trotzdem nach der Rückkehr Repressalien.

Vor Trumps Post hatten Medien, darunter der Fernsehsender CNN, berichtet, dass fünf Mitglieder der iranischen Mannschaft nach dem Aus beim Asien Cup heimlich bei den australischen Behörden Asyl beantragt haben.SID, DPA

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