Sie wird den Bayern fehlen: Klara Bühl. © dpa / S. Pförtner
München – Zwei Siege fehlen den Frauen des FC Bayern noch, um erneut ins Finale des DFB-Pokals einzuziehen. An diesem Mittwoch steht das Viertelfinale beim Hamburger SV (18:30 Uhr, live bei Sky) an, in das die Bayern-Frauen als Favoritinnen, aber auch mit personellen Sorgen gehen.
„Die Atmosphäre in Hamburg ist fantastisch, die Fans werden das Team pushen. Der HSV ist ein gut organisiertes Team, das jetzt zwei Wochen Zeit hatte, sich auf das Pokalspiel vorzubereiten. Es wird eine schwierige Aufgabe für uns“, sagte Trainer José Barcala. Fehlen wird in Hamburg Klara Bühl, die sich im Training des DFB-Teams eine Muskelsehnenverletzung in der Wade zugezogen hat.
„Wir arbeiten daran, sie so schnell wie möglich wieder fit zu bekommen“, sagte Barcala. Die Flügelstürmerin wird den Münchnern aber mehrere Wochen fehlen – auch der Einsatz im Champions-League-Viertelfinale Ende des Monats gegen Manchester United scheint fraglich. Die große Frage ist nun: Wer ersetzt die Antreiberin der Bayern-Offensive?
Keine einfache Suche. Einige mögliche Optionen fallen weg, da auch Alara Sehitler, Katharina Naschenweng und Jovana Damnjanović verletzt sind und Momoko Tanikawa für Japan beim Asien Cup spielt. Barcala ließ sich mit Blick auf die Aufstellung nicht in die Karten schauen – eine naheliegende Möglichkeit wäre es aber, Barbara Dunst in die Startelf zu beordern. Oder Linksverteidigerin Franziska Kett rückt eine Position nach vorne, um Bühls Rolle zu übernehmen.CHRISTIAN STÜWE