IM BLICKPUNKT

Sportminister: WM ohne den Iran

von Redaktion

Irans Sportminister hat eine Teilnahme seines Landes an der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA angesichts des Krieges im Nahen Osten ausgeschlossen. Mit Blick auf die USA, die Ende Februar gemeinsam mit Israel den Iran angegriffen hatten, sagte Ahmad Donjamali in einem TV-Interview: „Da diese korrupte Regierung unseren Führer ermordet hat, haben wir unter allen Umständen keine Bedingungen, um an der Weltmeisterschaft teilzunehmen.“ Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump noch FIFA-Präsident Gianni Infantino zugesichert, dass die iranische Nationalmannschaft bei der WM im Sommer in seinem Land antreten dürfe. „Während der Gespräche bekräftigte Präsident Trump, dass die iranische Mannschaft natürlich herzlich eingeladen sei, an dem Turnier in den Vereinigten Staaten teilzunehmen“, sagte Infantino nach einem Treffen mit Trump. Donjamali betonte derweil, dass „angesichts der bösartigen Maßnahmen, die gegen Iran durchgeführt wurden“, sein Land „definitiv keine Möglichkeit zu einer solchen Teilnahme“ habe. Ob die Entscheidung des Ministers final ist und der Iran die Teilnahme wirklich boykottiert, blieb zunächst unklar. RAHI/DPA

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