Bekannte Pose: Anna-Lena Forster. © Von Ditfurth/dpa
Cortina – Alpin-Ass Anna-Lena Forster hat bei den Winter-Paralympics in Italien ihre zweite Goldmedaille gewonnen. Am sechsten Wettkampftag siegte die 30 Jahre alte Monoskifahrerin in Cortina d‘Ampezzo im Riesenslalom. Zum Auftakt der Alpin-Wettbewerbe war die Gesamtweltcup-Siegerin bereits Beste in der Abfahrt.
Die Grundlage für ihren insgesamt schon sechsten Paralympicssieg hatte Forster im ersten Lauf gelegt. „Es war ein solider Lauf. Ich weiß, dass ich mich noch mehr pushen kann. Die Pistenbedingungen haben mich ein bisschen gehemmt, da voll draufzugehen“, sagte sie nach dem ersten Durchgang. Den Sturz ihrer bislang härtesten Konkurrentin Audrey Pascual Seco aus Spanien, die den Super-G und die Super-Kombination gewonnen hatte, hatte sie im Starthaus auf dem Fernseher gesehen..
Bei ihren vierten Paralympics ist damit nach der Abfahrt bei Forster auch in der zweiten weniger erfolgreichen Disziplin der Knoten geplatzt. Insbesondere der neue Rennsport-Dämpfer an ihrem Monoski, den sie zusammen mit der Forschungs- und Entwicklungsstelle für Sportgeräte (FES) ausgetüftelt hat, hat sie immens vorangebracht.
„Seit letzter Saison taugt mir der Riesenslalom auch, da fühle ich mich mittlerweile wohl. Das liegt auf jeden Fall an dem neuen Dämpfsystem. Da habe ich einen guten Schritt nach vorn gemacht und fühle mich echt sicher. Und ich habe endlich verstanden, wie der Schwung funktioniert“, sagte sie lachend. Spätestens in Cortina hat es sich ausgezahlt.DPA