Bayerns Sportvorstand Max Eberl sieht die andauernde, auch interne Kritik an seinem Tun als Motivation. „Es spornt an, zu beweisen, dass meine und unsere Arbeit Früchte trägt. Dass das, was wir uns vorgenommen haben – mit dem Kader, der Kaderstruktur, dem Campus –, alles auf dem richtigen Weg ist. Das ist es, was zählt“, sagte Eberl am Freitag. Die kritischen Berichte, ergänzte er, prallen „an mir ab“. Er habe, „seit ich bei Bayern München bin“, damit „zu kämpfen. Ich fokussiere mich auf meine Arbeit. Wir stehen nicht so schlecht da, haben eine Mannschaft, der man gerne zuschaut. Wir können viel erreichen in dieser Saison – dafür bin ich eingestellt, das zu gewährleisten. Was ich nicht beeinflussen kann, versuche ich wegzuschieben.“ Zuletzt waren abermals Meldungen aufgekommen, wonach Eberl innerhalb des Vereins kritisch beäugt und eine Verlängerung seines bis 2027 laufenden Vertrages keineswegs ausgemacht sei. Vorgeworfen werden Eberl angeblich einige der jüngsten, (zu) teuren Vertragsverlängerungen (z.B. Dayot Upamecano) oder Alleingänge bei verschiedenen Personalien (z.B. Chefscout Nils Schmadtke). Zugutehalten darf er sich vor allem die Verpflichtung von Trainer Vincent Kompany, nachdem er erst doch mit Thomas Tuchel verlängern wollteFOTO: X