Die Sinn(er)-Frage

von Redaktion

Zverev in Indian Wells gestoppt

Ratlos: Zverev nach dem Halbfinal-Aus. © Mabanglo/EPA

Indian Wells – Der gequälte Blick von Alexander Zverev sprach Bände. Nach der nächsten Lehrstunde durch Jannik Sinner schlich Deutschlands Tennisstar mit Fragezeichen im Gesicht über den Court und gratulierte dem italienischen Weltranglistenzweiten fair zum Einzug in das Finale von Indian Wells. Die sechste Niederlage in Serie gegen Sinner hatte beim Hamburger sichtbare Spuren hinterlassen, schließlich bedeutete diese mehr als die verpasste Titelchance beim ATP-Masters in Kalifornien.

Beim klaren 2:6, 4:6 in nur 1:23 Stunden hatte Zverev erneut in einem Duell mit einem der Großen in den entscheidenden Momenten geschwächelt. Und so streute die knallharte Analyse seines dominanten Gegners weiteres Salz in die Wunde. „Sascha hat heute meiner Meinung nach nicht besonders gut gespielt“, sagte Sinner wenig zurückhaltend.

Während Zverev laut Sinner „viele Schläge verfehlt“ habe, lieferte er selbst eine „großartige Leistung“ ab: „Ich habe einfach die Gelegenheiten genutzt“, sagte Italiens Nummer eins. Viel Zeit zum Grübeln bleibt Zverev nun aber nicht, schon am Mittwoch startet in Miami der zweite Teil des „Sunshine Double“.SID

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