Sagt Servus: Johannes Rydzek. © Andersen/Imago
Lahti – Der siebenmalige Kombinations-Weltmeister Johannes Rydzek hat sich mit einer seiner berühmten Aufholjagden in den sportlichen Ruhestand verabschiedet. In seinem letzten Wettkampf am legendären Holmenkollen in Oslo stürmte der Oberstdorfer nach Platz 14 im Springen noch auf Platz acht und war damit beim Sieg des Österreichers Johannes Lamparter bester Deutscher. Zum 48. Einzel-Podest reichte es für den 18-maligen Weltcupsieger nicht mehr. Zwischendurch lief mir Gänsehaut den Rücken hinunter, es war sehr ergreifend“, sagte der 34 Jahre alte Doppel-Olympiasieger in der ARD: „Es macht immer noch Spaß. Aber ich bin mir sicher, dass das der richtige Zeitpunkt ist, um das für immer positiv in Erinnerung zu behalten.“ Rydzek, der beim Springen von seiner Schwester Coletta abgewunken worden war, wurde im Ziel von den deutschen Kombiniererinnen empfangen. Danach feierte er mit drei anderen zurücktretenden Kombinations-Promis – Akito Watabe (Japan), Espen Andersen (Norwegen) und Alessandro Pittin (Italien) – das gemeinsame Finale.SID