Jackson sah nach überhartem Foul die Rote Karte. © dpa
Es war ein Nachmittag zum Vergessen für Nicolas Jackson. Der Leihstürmer wollte in seinem dritten Startelfeinsatz in Folge eigentlich an die guten Leistungen der letzten zwei Partien anknüpfen, in denen er Harry Kane gegen Gladbach und Bergamo vertrat und jeweils einen Treffer beisteuerte.
Beim 1:1 in Leverkusen trat Jackson aber nicht mit einem Tor, sondern mit einer ziemlich unnötigen Aktion in Erscheinung: Der Angreifer grätschte an der Mittellinie extrem ungestüm in Martin Terrier hinein und traf ihn dabei hart am Sprunggelenk. Eine klare Rote Karte und wahrscheinlich zwei Spiele Sperre sind die Folge für den Senegalesen. Der Zeitpunkt ist dabei besonders bitter, schließlich kam Jackson eben jetzt gerade bei den Bayern in Form.
Gleichzeitig steht aktuell genau die Phase an, für die Jackson geholt wurde: Wenn Kane, der zuletzt angeschlagen fehlte, in der Liga eine Verschnaufpause kriegen soll, damit er für die Champions League fit ist, ist Jackson unter Trainer Vincent Kompany gefragt. Auch Max Eberl lobte Jackson für die letzten beiden Spiele. Für die Aktion in Leverkusen verteilte der Sportvorstand aber auch einen Rüffel: „Er müsste da nicht mehr so hingehen.“