Rückkehr einer alten Feindschaft

von Redaktion

Bayern verpassen in Bamberg mit 93:97 die Pokal-Revanche

Wenn Herz und Intensität Talent schlägt: Zum zweiten Mal binnen von drei Wochen zogen die Bayern (helle Trikots) gegen Bamberg den Kürzeren. © IMAGO

Bamberg – In den Schlusssekunden wollte bei den Basketballern des FC Bayern nicht einmal der letzte taktische Kniff gelingen. Andi Obst warf einen Freiwurf gegen den Ring, um noch einmal in Wurfposition zu kommen. Doch auch dieser Wurf tropfte irgendwie durch die Reuse. Am Ende stand ein 97:93 (48:40) für die Bamberg Baskets. Nichts war’s mit Revanche für die Pokal-Niederlage – zum zweiten Mal binnen von drei Wochen brachte das Team von Trainer Anton Gavel den Bayern eine empfindliche Niederlage bei.

Und es waren ganz ähnliche Qualitäten, mit denen man die Bayern erneut düpierte. Viel Herz, viel Mut. Das war dieses Mal genug, um die Partie bereits ab Mitte der ersten Halbzeit zu diktieren. Justinian Jessup, mit 20 Punkten neben Andi Obst (31) treffsicherster Münchner, nahm es einigermaßen genervt zur Kenntnis: „Wir haben defensiv einen ganz schlechten Job gemacht“.

Einzig im dritten Viertel schienen die Münchner zumindest nahe dran am 21. Saisonsieg. Doch immer dann, wenn die Bayern drauf und dran waren, sich ein kleines Polster zu erspielen, hatte Bamberg eine Antwort. Ähnlich wie im Pokal vor allem von der Dreierlinie. So wie Ibi Watson, der dem Team von Svetislav Pesic schon im Pokal fünf Distanzwürfe eingeschenkt hatte. Diesmal waren es deren vier, mit insgesamt 23 Punkten war er so etwas wie der böse Geist der Bayern, die nach dem verpatzten Pokalwochenende noch nicht wieder in Tritt gekommen sind.

Die nächste Chance auf Besserung wartet am Donnerstag. Dann kommt Dubai in den SAP Garden.RP

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