Hamburg – Die Konkurrenz ist riesig, doch auch Yemisi Ogunleye rechnet sich bei der anstehenden Hallen-WM der Leichtathleten in Torun/Polen (20. bis 22. März) einiges aus. Schließlich präsentierte sich die Olympiasiegerin in diesem Winter so stark wie noch nie. In den Kampf um die Medaillen könne sie „immer“ eingreifen, sagte Ogunleye, die ihre Bestleistung zuletzt bei den deutschen Meisterschaften in Dortmund auf 20,37 m geschraubt hatte.
Schon bei ihrem spektakulären Triumph von Paris hat die 27-Jährige gezeigt, dass sie für die großen Rendezvous gemacht zu sein scheint. „Ich will natürlich 20 Meter anbieten“, sagte sie nun mit Blick auf die Entscheidung am Freitag (18.10 Uhr) in der Kujawsko-Pomorska Arena. Das Problem ist nur: 20 Meter haben in diesem Jahr auch Tokio-Siegerin Jessica Schilder (Niederlande/20,69), die US-Amerikanerin Chase Jackson – Weltmeisterin von 2022 und 2023 – mit 20,44 m sowie Hallen-WM-Titelverteidigerin Sarah Mitton (Kanada/20,27) überboten. „Wir sind weltweit aktuell so gut, so viele, die jetzt aktuell über 20 Meter schon gestoßen haben“, sagte Ogunleye.
Ogunleye braucht sich jedenfalls nicht verstecken, dank einer neuen Technik hat sie den Dreh wieder raus: „Das ist wie eine Choreo, die ich immer wieder abspielen muss.“SID