Gislason will beim DHB bleiben

von Redaktion

Dortmund – Alfred Gislasons Bewerbungsrede dauerte exakt 63 Sekunden, er sprach ruhig und wirkte gelassen – aber die Botschaft war deutlich: Gislason will als Bundestrainer weitermachen. Auch nach der Heim-WM im Januar, nach der sein Vertrag nach dann sieben Jahren ausläuft. Er habe „nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich gerne mit dieser Mannschaft weiterarbeiten würde“, sagte der Isländer bei einem Medientermin vor dem doppelten Härtetest gegen Afrikameister Ägypten und schob die Frage aller Fragen im deutschen Handball damit endgültig zu den Verbandsvorderen. Er habe einen „sehr guten Kontakt zu allen Leuten beim DHB“ und sei „da sehr locker“, betonte Gislason nicht zum ersten Mal: „Letztendlich müssen die entscheiden, wie es weitergeht. Ich werde diese Entscheidung akzeptieren.“

Wird es eine Abschiedstournee oder darf der Isländer sogar noch einmal zu den Olympischen Spielen, 2ß28 in Los Angeles? Die Fragen werden in den nächsten Monaten drängender werden.SID

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