Verstappen flieht auf die Nordschleife

von Redaktion

Köln – Es ist einfach nicht mehr Max Verstappens Formel 1. Die neuen Hybrid-Motoren seien ein „Witz“, sagt der einstige Serienweltmeister, „wer so etwas gut findet, hat keine Ahnung vom Rennsport.“ Immerhin, dieses Wochenende hat Verstappen frei, und er nutzt die Pause für eine Flucht: Nürburgring, Nordschleife, V8-Saugmotor mit mehr als 500 PS. „Wenigstens kann ich da mit Vollgas fahren und muss nicht auf meine Batterie aufpassen“, sagte der Niederländer zuletzt.

Am Samstag (12.00 Uhr) tritt Verstappen nämlich in der Grünen Hölle an, im Rahmen der Langstrecken-Serie NLS bestreitet er dort ein Vier-Stunden-Rennen als Vorbereitung auf seinen ganz großen Traum: Am 14. und 15. Mai wird er erstmals die legendären 24 Stunden in der Eifel fahren.

Die Nordschleife als Nebenjob ist übrigens nicht ganz neu für Verstappen. Trotz der hohen Crash-Gefahr wagte er sich bereits im Vorjahr dorthin, beim Debüt gelang in einem Ferrari 296 auf Anhieb eine Bestzeit für GT3-Fahrzeuge. Die nächste soll folgen.SID

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