Dachau, Herrsching – Mit einem souveränen 3:0 (25:18, 33:31, 25:23)-Heimsieg gegen die FT 1844 Freiburg hat sich der ASV Dachau in die Sommerpause verabschiedet. Der zwölfte Platz war dem Team von Trainer Patrick Steuerwald bereits vorher nicht mehr zu nehmen. „Das Team hat heute noch einmal den Charakter bewiesen, den ich die gesamte Saison über gesehen habe. Und das macht mich auch stolz“, meinte Steuerwald, der nach insgesamt fünf Jahren zum ambitionierten Ligakonkurrenten und Aufsteiger Ludwigsburg wechselt.
Für die WWK Volleys Herrsching geht die Saison noch weiter – als Vorrundenachter. Zum Abschluss kassierten die Ammerseer eine 1:3 (16:25, 18:25, 25:22, 23:25)-Heimniederlage gegen die Berlin Recycling Volleys. Im Playoff-Viertelfinale (ab 28. März) bekommt es die Mannschaft des scheidenden Trainers Thomas Ranner (wechselt in die japanische Liga) mit der SVG Lüneburg zu tun.
Ranner erkannte die Niederlage an, zu unkonstant war die Leistung der Herrschinger. Im ersten und zweiten Satz hatten die Berliner wenig Mühe. Selbst für Ruben Schott war dies überraschend. „Wir tun uns ja in so kleinen Hallen manchmal schwer.“ Damit spielte der Nationalspieler auf das Gastspiel in Dachau vor einigen Wochen an, als sich die Berliner zu einem 3:2-Sieg mühten.
Mit fortlaufender Dauer veränderte sich jedoch die Dynamik des Spiels. Herrsching wurde im Aufschlag druckvoller und agierte im Angriff deutlich zielstrebiger und mutiger. „Wir waren da, als Berlin uns was angeboten hat“, sagte Ranner. Doch den Satzausgleich vor Augen, erhöhten die Berliner die Schlagzahl und holten sich Durchgang vier.
Hätten die Herrschinger den für sich entscheiden können, hätten sie in der Tabelle noch die Siebtplatzierten Netzhoppers Königs Wusterhausen eingeholt. Dann hätte der Gegner im Viertelfinale Berlin geheißen. So aber geht es gegen Hauptrunden-Primus Lüneburg. DIRK SCHIFFNER