„Mit Teamgeist haut es hin!“

von Redaktion

Magenta-Experten Klopp, Müller und Hummels über die WM-Chancen des DFB

Das WM-Team (v. li. n. re.): Mats Hummels, Tabea Kemme, Rodrigo Diehl, Armin Buetzen, Johannes B. Kerner, Laura Wontorra, Thomas Müller, Wolff Fuss, Jürgen Klopp. © Telekom

München – Anpfiff bei MagentaTV! Mit einer topbesetzten Pressekonferenz hat die Telekom gestern in Ismaning mit MagentaTV die heiße Phase der FIFA Weltmeisterschaft 2026 eingeläutet. Inklusive einer großen Überraschung. Ex-Bayern-Star Thomas Müller war extra aus Vancouver eingeflogen, landete erst am Tag der PK in München, um gemeinsam mit den weiteren Experten Mats Hummels sowie Trainer-Ikone Jürgen Klopp und Tabea Kemme auf das Turnier zu blicken. Kurios: Klopp und Müller, die logischerweise nie miteinander arbeiteten, beschnupperten sich live auf der Bühne. „Der erste Eindruck ist positiv“, lachte Klopp.

Damit war der Ton gesetzt – und alle ohnehin in ihrem Element. Als es eigentlich um die Teilnahme von DFB-Vorrundengegner Curacao ging, sinnierten Klopp und Müller plötzlich über Sinn und Unsinn der Nations League.

Im Fokus stand dabei auch die neue Rolle von Thomas Müller. Der Weltmeister von 2014 betritt als TV-Experte Neuland und zeigte sich entsprechend reflektiert. „Ich will von den Erfahrenen und Besten lernen“, sagte Müller und unterstrich damit, dass er seine neue Position bewusst als Entwicklungsprozess versteht. Und wie sieht es mit der DFB-Elf aus bei dieser Weltmeisterschaft?

„Natürlich können wir mit den großen Nationen mithalten“, ist Klopp überzeugt. „Das Problem ist nicht, dass wir nicht mithalten können, das Problem ist, dass wir nicht der Favorit sind. Ich würde uns gerne die Zeit geben, uns ins Turnier zu fuchsen. Wenn wir es schaffen, einen Teamgeist wie 2014 zu erschaffen, dann sind wir mit dabei. Wir sind zwar nicht besser als Spanien, Frankreich, England. Aber an bestimmten Tagen können wir sie schlagen.“

Und auch, wenn er immer wieder als Nachfolger von Bundestrainer Julian Nagelsmann gehandelt wird, wird sich der Kulttrainer in seiner Bewertung und Wortwahl nicht zurückhalten. „Ich habe mir in meinem ganzen Leben nur wenig Gedanken über meine Worte gemacht. Ich habe nicht vor, Julian Nagelsmann zu belehren“, sagt Klopp. „Wir als Experten müssen in Worte fassen, was die Leute vor dem TV nicht gesehen haben. Die Aufgabe besteht darin, einen guten Einblick zu geben.“

Und Hummels fügt hinzu: „Wenn es etwas Kritisches gibt, dann werden wir das auch benennen. Wir werden alle versuchen, passende Worte zu finden.“JOHANNES OHR VINZENT TSCHIRPKE

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