Elfmeterkrimi krönt Comeback

von Redaktion

Tschechiens Schick leitet Wende ein – Güler verzückt die Türkei

Patrik Schick traf zwei Elfmeter. © Kammermayer/AFP

Prag/Istanbul – Die Tschechen um Bundesliga-Star Patrik Schick standen nach 23 Minuten mit dem Rücken zur Wand, der WM-Traum war nach dem 0:2 der Iren in weite Ferne gerückt. Dabei hatten die Gastgeber erst Glück, dass ein Latten-Kracher von Irlands Innenverteidiger Nathan Collins nicht einschlug – und später Pech beim Slapstick-Eigentor, das am Ende Torwart Matej Kovar zugesprochen wurde. Aber angeführt vom Leverkusener, der per Elfmeter für den Anschlusstreffer sorgte (27.), gab Tschichien nie auf und rettete sich durch einen späten Ausgleich (86.) in die Verlängerung. Im Elfmeterschießen setzte sich dann der Favorit druch. Damit treffen die Tschechen am Dienstag auf Dänemark, der Gewinner fährt zur WM.

Auch die Türkei träumt weiter von der ersten WM-Teilnahme seit 2002. Dank eines Genistreichs von Arda Güler, der mit einem Traumpass über etwa 40 Metern die gesamte Defensive der Rumänen aushebelte und somit das entscheidende 1:0 durch Ferdi Kadioglu vorbereitete, steht sein Team im Playoff-Finale gegen den Kosovo. Die Medien überschlugen sich mit Lobeshymnen. „Arda Güler rieb die Wunderlampe“, schrieb beispielsweise die spanische Zeitung Mundo Deportivo. The Athletic schwärmte gar von der „Magie“ des Starspielers von Real Madrid.DPA, SID

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