Erkenntnis statt Titel: Zverev 2.0 ist gefährlich

von Redaktion

Miami – Alexander Zverev freute sich auf ein bisschen Erholung zu Hause. Der deutsche Tennisstar verließ Amerika zwar ohne einen weiteren Titel im Gepäck, dafür aber mit einer wichtigen Erkenntnis: Er ist mit seiner neuen Spielweise dichter an Jannik Sinner und Carlos Alcaraz herangerückt.

„Er hat unglaublich gut gespielt“, schwärmte Sinner nach dem 6:3, 7:6 (7:4)-Sieg beim Masters-1000-Turnier in Miami über Halbfinalgegner Zverev. Es war sein siebter Sieg in Serie gegen den Deutschen – doch der war härter umkämpft, als es das Ergebnis vermuten lässt. Hatte der italienische Hartplatz-Dominator zwei Wochen zuvor in Indian Wells in der Vorschlussrunde noch relativ leichtes Spiel gehabt, begegneten sich die beiden nun komplett auf Augenhöhe.

Ein einziges schwaches Service kostete Zverev den ersten Satz, den Tiebreak im zweiten Durchgang verlor er wegen eines missglückten Überkopf-Schmetterballs beim Stand von 4:4. Doch anders als oft nach Niederlagen haderte er diesmal nicht mit sich selbst: „So ist es nun mal. Wir machen weiter.“

Denn Zverev hat gesehen: Er ist auf dem richtigen Weg. „Eines der Dinge, die mir aber wirklich wichtig sind, ist, mein Spiel so zu verbessern, dass ich einen Grand Slam gewinnen kann“, sagte der Olympiasieger von 2021.DPA

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