Nübel darf sich zeigen

von Redaktion

Keeper startet heute gegen Ghana – bleibt aber die Nummer zwei hinter Baumann

Die Hierarchie bleibt unangetastet: Doch Alex Nübel (r.) darf diesmal statt Oliver Baumann ins deutsche Tor. © Fischer/Imago

Stuttgart – Das Motto dieser Länderspielphase gab Julian Nagelsmann bereits vergangenen Donnerstag bekannt: Einspielen anstatt testen will der Bundestrainer – und somit auch die heutige Partie gegen Ghana (20.45 Uhr/ARD) dafür nutzen, an seiner Stammelf für die WM zu feilen.

Eine Ausnahme macht er dabei allerdings: Alexander Nübel darf bei der Partie in Stuttgart zwischen den Pfosten stehen: „Es ist kein Casting auf der Torwart-Position, sondern eine Belohnung für die gute Leistung über einen langen Zeitraum. Deswegen bekommt er hier sein Heimspiel“, sagte Nagelsmann auf der Pressekonferenz am Sonntag.

Eine Änderung in der Hackordnung auf der Torwartposition gibt es allerdings nicht. Diese lautet weiter wie folgt: Oliver Baumann ist als Nummer eins gesetzt, Nübel als Vertreter. Jonas Urbig, der für die aktuelle Länderspielperiode erstmals nominiert wurde, jedoch mit einer Kapselverletzung im Knie abreisen musste, darf sich Hoffnung auf einen Platz als Nummer drei machen. Marc-André ter Stegen, der ursprünglich als Stammkeeper vorgesehen war, wird das Turnier dagegen aller Voraussicht nach verpassen. Der Torwart ist aktuell vom Pech verfolgt und laboriert an einer Oberschenkelverletzung.

„Ich habe schon gesagt, dass ich aus Respekt ihm gegenüber die Tür nicht ganz zumache“, erklärte Nagelsmann dazu. „Trotzdem ist die Chance sehr, sehr, sehr gering, weil man die Gesamtkonstellation bei ihm betrachten muss. Er ist ja schon ein Jahr raus quasi und hat super wenig gespielt.“VT, BOK

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