Lennart Karl wirbelte erneut stark im DFB-Trikot. © Schultheiß/Imago
Nathaniel Brown beackerte bei seinem Startelfdebüt die linke Seite. © Murat/dpa
Wirtz zeigte eine solide Leistung. © Charisius/dpa
Die deutsche Nationalmannschaft gewinnt mit 2:1 (1:0) gegen Ghana. Die Einzelkritik:
Alexander Nübel: Feierte vor heimischem Publikum sein drittes Länderspiel. Dabei wollte der Keeper beweisen, dass er im Fall der Fälle auch als deutsche Nummer eins überzeugen kann – wurde dafür aber zu selten geprüft. Beim Gegentor war er dann machtlos. Note: 3
Joshua Kimmich: Hielt seine Seite dicht, hatte aber wenig Aktionen nach vorne. Note: 3
Jonathan Tah: Verteidigte souverän und gewann die wichtigen Duelle. Note: 3 (ab 46. Antonio Rüdiger: Wurde beim Ausgleich von den eingewechselten Vagnoman und Raum im Stich gelassen und konnte nicht mehr eingreifen. Note: 3)
Nico Schlotterbeck: Zeigte nach seinen zwei Patzern in der Schweiz eine gute Reaktion und präsentierte sich defensiv solide. Note: 3
Nathaniel Brown: Der Startelfdebütant musste gegen Manchester Citys Semenyo verteidigen und erledigte seine Aufgabe stark, vor allem sein Tempo überzeugte. Note: 2
Pascal Groß: Hatte nach vorne kaum Aktionen und verschleppte das Tempo zu häufig. Note: 4
Angelo Stiller: Holte mit seinem Schuss den Handelfmeter zum 1:0 heraus. Hatte ansonsten aber wenig zündende Ideen. Note: 3
Kai Havertz: Lief auf der ungewohnten rechten Angriffsseite auf, glänzte dabei jedoch als absoluter Aktivposten: Fast jeder Angriff lief über Havertz, der Stürmer verteilte die Bälle und suchte selbst das Dribbling. Traf zudem per Elfer zum 1:0. Note: 2 (ab 46. Lennart Karl: Zeigte sich erneut dribbelstark und kreativ.Hat sich damit nachhaltig für ein WM-Ticket im Sommer empfohlen. Note: 2)
Serge Gnabry: Zeigte eine unauffällige Leistung. Note: 4 (ab 46. Deniz Undav: Erzielte nach seiner Einwechslung den vielumjubelten Treffer zum Sieg.Note: 2)
Florian Wirtz: Hatte Pech, dass sein Freistoß am Pfosten landete. Versprühte ansonsten etwas weniger Gefahr als zuletzt. Note: 3
Nick Woltemade: War im Sturmzentrum zunächst gut eingebunden, ließ in der Anfangsphase aber eine hundertprozentige Chance liegen und schob den Ball vom Fünfer am Tor vorbei. Zu Beginn der zweiten Hälfte scheiterte er dann mit seinem Kopfball an der Latte. Es war wie so häufig: Woltemade spielte eigentlich gut mit, es haperte aber im Abschluss – doch darauf kommt es bei Stürmern bekanntlich an. Note: 4