Vilsbiburg vorzeitig Zweitligameister: Die Roten Raben fliegen ins Oberhaus

von Redaktion

Champion: Das passende Banner hatten die Raben bereits parat. © RR/Boxleitner

Vilsbiburg – Den großen Tag wollte sich natürlich auch Vilsbiburgs Volleyball-Gemeinde nicht entgehen lassen. 1500 Fans strömten in die Ballsporthalle. Und da wollten sich die Roten Raben Vilsbiburg natürlich nicht lumpen lassen. 3:0 (25:16, 25:15, 25:20) fegte das Team um Kapitänin Pia Fernau auch die Volleys Grimma vom Feld. Womit schon drei Spieltage vor Schluss amtlich ist, woran ohnehin nicht mehr ernsthaft zu zweifeln war.

Die Meisterschaft der 2. Liga Pro haben die Niederbayern in der Tasche. Vier Spiele noch, dann ist die zweijährige Durststrecke in der Zweitklassigkeit Vergangenheit für den Deutschen Meister von 2008 und 2010. Aus diesem Kreis hatte man sich 2024 freiwillig verabschiedet, auch weil man sich strukturell nicht mehr hinreichend konkurrenzfähig sah. Doch diese Zeit haben die Vilsbiburger zur Selbsterneuerung genutzt. Im Hintergrund feilen die Macher um Geschäftsführer Harald Giglberger und Funktionärs-Dauerbrenner Klaus-Peter Jung-Kronseder an den wirtschaftlichen Voraussetzungen für die Rückkehr ins Oberhaus. Schon vor geraumer Zeit gingen die Daumen vorsichtig nach oben. Signal: Es wird funktionieren.

Und sportlich? Vertrauten die Roten Raben sich ebenfalls einem Mann an, dessen Name – wie der von Jung-Kronseder – mit den Erfolgen von einst verbunden ist. Guillermo Gallardo, der zweimalige Meistertrainer wurde nach einem Intermezzo als Sportdirektor wieder in die Verantwortung geholt. Und der 55-jährige Argentinier bewies einmal mehr sein Händchen, Mannschaften zusammenzuschweißen. Das soll er demnächst auch in Liga eins wieder tun.RP

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