Giesing verabschiedet seinen König

von Redaktion

Unvergessen beim TSV 1860 München: Karsten Wettberg. © Werek/Imago

München – Nicht einmal ein Jahr ist es her, dass die Löwen den Tod von Kulttrainer Werner Lorant betrauern mussten. Am vergangenen Sonntag dann die nächste schlimme Nachricht aus dem 1860-Kosmos: Karsten Wettberg ist für immer eingeschlafen. Die Trainerikone wurde 84 Jahre alt.

Ehre, wem Ehre gebührt: Wie Lorant wird auch Wettberg mit einer eigenen Trauerfeier gedacht. „Ehrensache!“, erklärt Pfarrer Rainer Maria Schießler. Er führte letztes Jahr bereits durch das gemeinsame Gedenken an Lorant, in gewohnt würdevoller, aber unterhaltsamer Art und Weise. Ort der Trauerfeier Wettbergs wird die Nazarethkirche (Barbarossastraße 3) in Bogenhausen sein.

„Das wird ein schönes Requiem in einem herzlichen Rahmen“, betont Schießler, den die Geschäftsstelle der Löwen angefragt hatte. Mit Wettberg verband ihn eine freundschaftliche Beziehung, auch wenn die Begegnungen selten waren.

Ein logistisches Problem konnte Schießler bereits aus der Welt räumen: „Für Ostern wurde rotes Licht in der Kirche installiert. Das geht natürlich für den 10. April nicht. Aber keine Angst: Die Kirche wird in Blau erstrahlen.“MARCO BLANCO UCLES

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