Pesic: Warum nicht bei Bayern bleiben?

von Redaktion

Nächste bittere Pleite für Basketballer

Bleibt dem Basketball treu: Svetislav Pesic. © Hübner/Imago

München – Svetislav Pesic kann sich eine Aufgabe bei den Basketballern des FC Bayern über das Ende seiner Trainerlaufbahn hinaus „sehr gut vorstellen“. In München werde er „sowieso bleiben, warum dann nicht auch bei den Bayern? In welcher konkreten Funktion, weiß ich noch nicht“, sagte Pesic im Interview mit Sport1.

Der 76 Jahre alte Serbe, der Deutschland 1993 zum EM-Titel geführt hatte, hatte den FC Bayern im Dezember nach der Trennung von Gordon Herbert übernommen und war damit für eine zweite Amtszeit nach München zurückgekehrt. Für das Ende der Saison kündigte er sein Karriereende als Cheftrainer an. Der Plan sei jedoch, „dass es immer weitergeht“, sagte Pesic: „Trainer werde ich nicht mehr sein, aber ich möchte trotzdem im Basketball bleiben. Wie genau, weiß ich noch nicht.“ Über eine Funktion bei den Münchnern werde er mit den Verantwortlichen „nach der Saison“ sprechen, so Pesic. Nun sei erstmal der „gesamte Fokus“ darauf ausgerichtet, „Meister zu werden.“

Bei der Mission gab es am Samstag einen unerwarteten Dämpfer. Die Münchner kassierten in der Bundesliga ihre dritte Niederlage in Serie – am Ende stand ein 79:91 (42:42) beim abstiegsbedrohten Syntainics MBC 79:91 (42:42) – und könnten nach den Patzern in Hamburg und Bamberg bei 40:10 Punkten Alba Berlin (38:14) noch näher heranrücken lassen. „Wir haben uns schlecht verkauft“, klagte Niels Giffey am Dyn-Mikrofon und machte die Vorteile des MBC bei den Offensivrebounds (18:12) als größtes Problem der Bayern aus. Gefeierter Mann des Abends war Topscorer Charles Callison.

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