Bayern-Aus für Campus-Boss Weinzierl

von Redaktion

Vertrag des Ex-Trainers wird nicht verlängert – Wiesinger übernimmt als Sportlicher Leiter

Servus, Bayern! Weinzierl geht. © Imago

München – Markus Weinzierl verlässt den FC Bayern. Sein im Sommer auslaufender Vertrag wird nicht verlängert.

Erst im September 2024 wurde Weinzierl – vorangetrieben von Sportvorstand Max Eberl – überraschend als Sportlicher Leiter des Campus installiert. So richtig passend wirkte diese neue Rolle für den früheren Bundesliga-Trainer des FC Augsburg allerdings nicht. In Erinnerung blieb vor allem, dass er seinen Schwager Josef Eibl von Regionalliga-Konkurrent Vilzing als Co-Trainer zu den Amateuren holte. Das kam nicht überall gut an. Es wurde viel getuschelt.

Bereits im Januar gab es Spekulationen um Weinzierls Ablösung. Damals machte er gegenüber der „Augsburger Allgemeinen Zeitung“ deutlich, dass sich das Profil des Sportlichen Leiters künftig stärker in Richtung Manager, Verträge und Berater verschieben werde. „Das ist sicher weniger meins“, erklärte Weinzierl. „Ich will auch in Zukunft nah am Sport sein. Als Trainer oder als Sportdirektor.“ Durchaus gerne am Campus, hieß es laut Artikel.

Dem Vernehmen nach soll sich Eberl für eine Weiterbeschäftigung seines Kumpels eingesetzt haben. Gerüchte, dass Weinzierl die U19 von Peter Gaydarov (hört im Sommer auf) übernehmen könnte, kursierten.

Nun ist Schluss beim FC Bayern. Michael Wiesinger übernimmt ab 1. Mai Weinzierls Posten als Sportlicher Leiter am Campus.PK, VT, HLR

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