Nina Engel und die DHB-Frauen bleiben ungeschlagen. © Wolf/dpa
Skopje – Um die Zukunft der deutschen Handballerinnen braucht sich Bundestrainer Markus Gaugisch wohl keine Sorgen zu machen. Erfrischend mutig und unbekümmert spielten die zahlreichen Talente beim 35:27 (19:14)- Erfolg in der Europameisterschafts-Qualifikation in Nordmazedonien auf. Auch am Sonntag zum Abschluss gegen Belgien in Hamm können sich die „Jungen Wilden“ wieder präsentieren.
„Sie haben sich gut geschlagen. Natürlich ist es bei der Nationalmannschaft oftmals nicht so einfach, es sind eben Länderspiele. Das Nationaltrikot anzuhaben, schüttelt man nicht so einfach ab“, sagte Gaugisch. Chiara Rohr und Jana Walther hätten jetzt schon mehr Länderspiele als Bundesligaspiele. Rohr ist 18, Walther und Lara Däuble, die ebenfalls ihren Einstand im Nationaltrikot feierte, sind 19 Jahre jung. Alle drei gehörten zur U19, die im vergangenen Jahr Europameister geworden ist.
„Zusammen mit den Mädels auf der Platte zu stehen, war ein unbeschreibliches Gefühl für mich. Das ist einfach überwältigend, und dann direkt mein erstes Tor zu werfen, war schon ein sehr schönes Gefühl“, sagte Walther. Nieke Kühne konnte sich gut in die Lage der Debütantinnen hineinversetzen. „Wenn man sieht, wie sie sich über das erste Tor freuen, macht es noch mehr Spaß. Ich kann mich da noch sehr gut daran erinnern, wie es bei mir war“, sagte die Rückraumspielerin (21).DPA