Aufgerüttelt: Doppelpacker Honsak lässt Heidenheim wieder hoffen. © Nordphoto/Imago
Heidenheim – Das glückliche Händchen von Trainer Frank Schmidt und das „Näschen“ von Doppeltorschütze Mathias Honsak lassen die Rettung plötzlich wieder greifbar werden: Der 1. FC Heidenheim darf wieder hoffen: Mit dem 3:1 gegen 1. FC Union Berlin beendet das Schlusslicht seine lange Sieglos-Serie und hält die Chance auf den Klassenerhalt am Leben. Sechs Punkte fehlen aktuell auf den Relegationsplatz.
Trainer Schmidt will von Rechenspielen nichts wissen. „Für mich sind es noch 15 Punkte“, betonte er mit Blick auf die verbleibenden Partien. Entscheidend sei, Spiel für Spiel zu denken – ein Ansatz, dem er auch nach dem erlösenden Sieg treu bleibt.
Großen Anteil hatte Doppeltorschütze Honsak, während Joker Budu Siwsiwadse den Deckel draufmachte. Heidenheim agierte stabil, blieb auch nach dem Anschlusstreffer ruhig und profitierte von Schmidts taktischen Anpassungen, etwa mehr Präsenz im Zentrum.
Trotz 15 Spielen ohne Sieg zuvor war die Unterstützung der Fans ungebrochen. Nun ist der Glaube zurück – auch, weil Leistungen zuletzt stimmten. „Ein sehr schönes Gefühl“, sagte Jonas Föhrenbach. Noch ist es nur ein Schritt, doch einer, der Heidenheim wieder ins Rennen bringt.SID