IN KÜRZE

von Redaktion

Diego Maradona: Prozess wird neu aufgerollt

Buenos Aires – Fünfeinhalb Jahre nach dem Tod von Diego Maradona steht das medizinische Team der argentinischen Fußball-Legende erneut vor Gericht. Der Prozess muss neu aufgerollt werden, nachdem das bisherige Verfahren nach 21 Verhandlungstagen im Mai 2025 für nichtig erklärt worden war. Zuvor war eine Richterin der dreiköpfigen Kammer wegen ihrer Mitarbeit an einem nicht genehmigten Dokumentarfilm über den Prozess wegen Befangenheit vom Dienst suspendiert worden. Ab heute müssen sich in San Isidro nördlich von Buenos Aires nun sieben Ärzte und Pfleger von Maradona vor Gericht verantworten. Zunächst wurden zwei Verhandlungstage pro Woche angesetzt. Insgesamt sollen rund 90 Zeugen vernommen werden. Die Staatsanwaltschaft wirft Maradonas Leibarzt Leopoldo Luque, seiner Psychiaterin Agustina Cosachov und einem Psychologen, einem weiteren Arzt, der medizinischen Koordinatorin der Krankenversicherung und zwei Pflegern Totschlag vor. Alle Angeklagten weisen die Vorwürfe zurück. Im Falle einer Verurteilung drohen ihnen Freiheitsstrafen von bis zu 25 Jahren. Maradona war am 25. November 2020 in einer privaten Wohnanlage im Alter von 60 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Wenige Wochen zuvor hatte er sich einer Gehirnoperation unterzogen. Nach Einschätzung der Ermittler waren bei der häuslichen Pflege massive Fehler gemacht worden.FOTO: SEEGER/DPA

Geldsegen für Leipzig: Openda zu Juventus

Leipzig – Geldsegen für RB Leipzig: Der Bundesligist kann durch den bevorstehenden festen Abgang von Stürmer Lois Openda zu Juventus Turin Einnahmen in Millionenhöhe einplanen. Dem Vernehmen greift nach Juves jüngstem 1:0-Sieg bei Atalanta Bergamo eine Kaufoption für den Belgier.

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