Nicht zufrieden: Bayern-Coach Vincent Kompany bricht eine Lanze für die Verteidiger. © Hoppe/dpa
München – Gleich vier Spieler waren vor dem Duell des FC Bayern mit Real Madrid von einer möglichen Halbfinal-Sperre bedroht. Theoretisch hätte es im Kracher-Spiel (Spielende nach Druck dieser Ausgabe) Manuel Neuer, Konrad Laimer, Jonathan Tah und Dayot Upamecano treffen können – also so gut wie die gesamte Abwehr. Grund genug für Vincent Kompany, bei der UEFA eine Regeländerung zur Diskussion zu stellen. Die These des Bayern-Coaches: Bei nunmehr zwei Spielen mehr in der Ligaphase sei es für Abwehrspieler „fast unmöglich, nicht gesperrt zu sein, auch wenn sie es ganz fair versucht haben“.
Kompany war selbst Weltklasse-Verteidiger. Und bezeichnet drei Gelbe Karten in sechs Liga- und vier K.o.-Spielen als „guten Job“. Die aktuelle Regel sei „zu hart“. Zumal es auch zu Fehlentscheidungen durch Schiedsrichter kommen könne. Immerhin: Nach den Viertelfinals werden die Verwarnungen „gelöscht“, auch werden keine Karten in die folgende Saison mitgenommen.HLR