Kompany in Paris gesperrt

von Redaktion

Bayern-Coach findet Karten-Regel der UEFA „zu hart“

Nicht zufrieden: Bayern-Coach Vincent Kompany bricht eine Lanze für die Verteidiger. © Hoppe/dpa

München – Gleich vier Spieler waren vor dem Duell des FC Bayern mit Real Madrid von einer möglichen Halbfinal-Sperre bedroht. Theoretisch hätte es im Kracher-Spiel Manuel Neuer, Konrad Laimer, Jonathan Tah und Dayot Upamecano treffen können. Erwischt hat es dann einen, auf den die Bayern genauso wenig verzichten können: Trainer Vincent Kompany! In der 43. Minute sah der Coach wegen einer Beschwerde von Schiedsrichter Slavko Vinčić die Gelbe Karte. Es war seine dritte im Wettbewerb. Bitter: Im Halbfinal-Hinspiel gegen Paris ist Kompany damit gesperrt. Noch vor dem Spiel hatte der Trainer bei der Uefa eine Regeländerung zur Diskussion gestellt. Er bezeichnet drei Gelbe Karten in sechs Liga- und vier K.o.-Spielen als „guten Job“. Die aktuelle Regel sei „zu hart“. Zumal es auch zu Fehlentscheidungen durch Schiedsrichter kommen könne. Immerhin: Nach den Viertelfinals werden die Verwarnungen „gelöscht“, auch werden keine Karten in die folgende Saison mitgenommen.HLR

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