Ya sou, Stefanos Tsitsipas!

von Redaktion

Grieche scheitert früh, Brasilianer Fonseca im Halbfinale

Der Negativtrend hält an: Stefanos Tsitsipas. © Hache/AFP

München – Stefanos Tsitsipas (27) durfte in München zwar zweimal auf den Platz, verlor aber dennoch gleich sein erstes Match. Sein Debüt am Aumeister wird der Grieche nicht allzu gut in Erinnerung behalten. Schon am Dienstagabend ärgerte sich der mehrmalige Masters-Champion, weil die Partie gegen den Ungarn Fabian Maroszan (6:3, 6:7, 4:6) erst beim Stand von 2:2 im dritten Satz wegen Dunkelheit abgebrochen wurde.

Doch auch am Mittwoch wurde es aus seiner Sicht nicht viel besser. Bezeichnend für seine aktuelle Krise (Absturz aus den Top 60) war das Ende: Tsitsipas traf eine Rückhand mehr mit dem Rahmen als der Seite – sie flog in hohem Bogen weit hinter die Grundlinie.

Während die ehemalige Nummer drei der Welt weiter abfällt, bahnt sich ein 19-Jähriger seinen Weg nach oben: Joao Fonseca. Der Brasilianer ließ Arthur Rinderknech aus Frankreich beim 6:3, 6:2 nicht den Hauch einer Chance und trotzte wie schon am Dienstag den eher kühlen Temperaturen. „Wer sich am besten an die Bedingungen anpasst, der gewinnt“, sagte Fonseca. „Ich kann mich schnell anpassen.“

Während die deutschen Nachwuchshoffnungen Justin Engel (18) und Diego Dedura (18) bisher noch Lehrgeld zahlen, hat sich der Mann aus Rio schon auf Platz 30 der Welt vorgespielt. Wie viel Potenzial schon jetzt in ihm steckt, deuteten seine knappen Niederlagen gegen Jannik Sinner (6:7, 6:7), Carlos Alcaraz (4:6, 4:6) und Alexander Zverev (5:7, 7:6, 3:6) an.

Im Halbfinale trifft Fonseca am Freitag auf Ben Shelton, der den Belgier Alexander Blockx (6:4, 7:6) niederrang. Bereits im Vorjahr war der US-Boy bis ins Finale vorgestoßen.MM

Artikel 1 von 11