Freiburger Fiesta in Spanien

von Redaktion

SC setzt historischen Europa-Lauf fort

Doppelpack: Yuito Suzuki (M.) machte alles klar. © Lemos/dpa

Entspannter Abend für Julian Schuster. © STEINSIEK/Imago

Kategorie Traumtor: Igor Matanovic bringt Freiburg auf die Siegerstraße. © Riopa/AFP

Vigo – Die überglücklichen Profis machten in der spanischen Abendsonne ordentlich Fiesta mit den 1200 mitgereisten Fans – und Lothar Matthäus jubelte beim größten Erfolg der Freiburger Vereinsgeschichte mit. „In dieser Verfassung traue ich dem SC noch viel zu“, kommentierte der Rekordnationalspieler den starken Auftritt des Bundesligisten, der seinen ersten Einzug in ein Europacup-Halbfinale perfekt gemacht hat. Die Freiburger gewannen im Viertelfinal-Rückspiel der Europa League 3:1 (2:0) bei Celta Vigo. Im Hinspiel hatte sich der SC mit 3:0 durchgesetzt.

Der euphorisierte Freiburger Sportvorstand Jochen Saier dachte bereits an den Cup-Gewinn. „Jetzt wollen wir alles“, sagte Saier bei RTL+: „Wo wir jetzt stehen – da wollen wir das Maximale erreichen. Ich habe das Gefühl, dass es ein besonderes Jahr werden kann.“

Igor Matanovic per Traumtor (33.) sowie Yuito Suzuki (39. und 50.) trafen für den SC. Das Tor durch Williot Swedberg (90.+1) war zu wenig für die Spanier, die zu Beginn mit Wucht gekommen waren. Aber die Breisgauer, bei denen Patrick Osterhage und Max Rosenfelder fehlten, hielten dagegen.

Mit der Zeit machte sich auch Frust bei den Gastgebern breit. Der wurde noch größer, als Matanovic nach rund einer halben Stunde spektakulär per Direktabnahme aus etwa 20 Metern traf. Die Freiburger wurden immer selbstbewusster, der Japaner Suzuki erhöhte nach starker Kombination mit Niklas Beste noch vor dem Ende der ersten Halbzeit. „Diese Messe ist gelesen“, wusste Matthäus bereits in der Pause.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs versuchte Celta noch einmal alles. Die kalte Dusche kam aber prompt, Suzuki war per Abstauber zur Stelle. Danach schaltete das Team von Trainer Julian Schuster, der am Mittwoch seinen 41. Geburtstag feierte, einen Gang zurück.

Denn Freiburg hat in dieser Saison noch viel vor. Nach dem Bundesliga-Spiel gegen Heidenheim am Sonntag geht es am Mittwoch beim VfB Stuttgart um den Einzug ins DFB-Pokal-Finale.SID

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