Wie stark ist Paris wirklich?

von Redaktion

Kimmich freut sich aufs Gipfelduell: „Die beiden momentan besten Teams Europas“

PSG-Stürmer Ousmane Dembélé (li.) ist aktuell in absoluter Topform. © FIFE/AFP

Paris/München – Wem der Wahnsinn gegen Real Madrid gefiel, der darf sich jetzt schon auf die Duelle mit Paris Saint-Germain freuen. Denn das Viertelfinal-Rückspiel gegen Real bot zweifellos ein Spektakel, das fußballerisch höchste Niveau dürfte aber erst im Halbfinale erreicht werden.

„Ich glaube, dass jetzt die beiden momentan besten Teams Europas im Halbfinale aufeinandertreffen“, erklärte Joshua Kimmich am Mittwoch nach Abpfiff. „Wenn einer Favorit ist, dann Paris“, ergänzte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen zurückhaltend. Und Vincent Kompany sprach von der „allerschwierigsten Aufgabe. Aber der Glaube ist da, dass wir das schaffen können.“

Doch was macht die Pariser, die für ihre Verhältnisse eher bescheiden in die Saison gestartet sind, aktuell so stark? „Man muss schon sagen, dass sie immer zur Primetime in Form kommen“, sagte Kimmich. „Ich glaube, es waren immer Duelle auf sehr, sehr hohem Niveau. Ich freue mich auf jeden Fall.“

Vor allem die Offensivabteilung um Ousmane Dembélé, Khvicha Kvaratskhelia und Désiré Doué gilt als Stärke der Franzosen, aber auch die Doppelsechs um Vitinha und João Neves agiert auf Spitzenniveau. Und: Mit Achraf Hakimi und Nuno Mendes hat PSG die mit Abstand beste Außenverteidiger-Flügelzange im Weltfußball – über die ein Großteil ihres gefährlichen Umschaltspiels läuft.

Mit diesen Kontern schlugen sie den FCB bei der Club-WM im vergangenen Sommer, im November gelang dann in der Champions League die Revanche und ein 2:1-Sieg. Und dieses Mal?VT, HLR, BOK

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