Bayerische Festwoche? FCB-Präsident Hainer. © IMAGO
Titelreif: Bayern-Stürmerin Pernille Harder. © Hoppe / dpa
München – Bei Weißbier und Wein stimmten sich die Bosse des FC Bayern schon auf die nächste Meistersause ein. Ihn als Präsidenten, betonte Herbert Hainer, während die Münchner den vorzeitigen Titelgewinn genossen, freue es vor allem ja auch, „dass unsere Frauen am Mittwoch ihre vierte Meisterschaft in Serie feiern können“. Zum Start der erhofften bayerischen Festwoche haben die Männer vorgelegt – und die Frauen können nachziehen.
Inmitten der Feierlichkeiten wagte Hainer deshalb bereits den Blick voraus. Sollten die Fußballerinnen des FC Bayern am Mittwoch (18 Uhr/DAZN und MagentaSport) bei Union Berlin den 19. Ligasieg in Folge einfahren, hätten sie ihren Meistertitel schon vier Spieltage vor dem Saisonende verteidigt. Den dominanten Münchnerinnen, das deutete sich seit Wochen an, wird die achte Meisterschaft nicht mehr zu nehmen sein. Doch die Bayern-Frauen wollen mehr – ähnlich wie die Männer. Sollte das Team von Trainer José Barcala den Titel an der Alten Försterei eintüten, könnte es frühzeitig den Fokus auf den Angriff im DFB-Pokal und der Champions League legen. Der Plan? Erst die Meistereuphorie entfachen, dann den FC Barcelona stürzen. Eine Titelparty findet nach Informationen unserer Zeitung frühestens am 17. Mai auf dem Marienplatz statt. In Klärung ist, was bei weiteren Titeln passiert.SID/MM