„Ich bin gerne der Herausforderer“

von Redaktion

Abwehr-Star Kim ist zufrieden mit seiner aktuellen Rolle als Nummer drei

Minjae Kim machte ein gutes Spiel gegen Stuttgart. © Goldberg/Imago

München – Selbst nach dem vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft am Sonntag blieb Minjae Kim cool. Auf die Frage, wie er sich nach dem Bundesliga-Titel fühle, sagte er knapp: „Normal…“ Seine Erklärung: „Zu gewinnen ist immer schön. Aber wir haben noch Ziele wie den DFB-Pokal und die Champions League. Deshalb müssen wir uns statt zu feiern auf die Vorbereitung konzentrieren.“

Bei seinem Startelf-Einsatz gegen Stuttgart (4:2) zeigte Kim eine starke Leistung. Trotzdem muss er heute (20.45 Uhr, ZDF und Sky) im Pokal-Halbfinale in Leverkusen wohl wieder auf der Bank Platz nehmen. Seit der Verpflichtung von Ex-Bayer-Abwehrchef Jonathan Tah 2025 ist Kim hinter dem deutschen Nationalspieler und Dayot Upamecano Innenverteidiger Nummer drei. „Ich habe noch nie eine lange Phase erlebt, in der ich nicht gespielt habe, daher war es am Anfang etwas schwierig. Aber mit der Zeit habe ich festgestellt, dass es auch eine positive Seite hat“, erklärte Kim gegenüber dem koreanischen Medium „Footballist“. „Ich verlasse mich stark auf meine Geschwindigkeit, und unser Team spielt in einem Stil, der viel körperliche Anstrengung erfordert. Daher denke ich, dass die aktuelle Situation gut ist. Ich dachte immer, dass ständiges Spielen die Lösung sei, aber jetzt bin ich mit meiner Situation als Herausforderer zufrieden.”

In der Vorsaison musste Kim mit einer Achillessehnenentzündung stets spielen. Nun ist er fit und zeigt bei seinen Einsätzen, warum er bei Napoli 2023 zum besten Verteidiger der italienischen Serie A gewählt wurde.PK, BOK, HLR

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