Musste vom Handy ablesen: Dirk Nowitzki. © Andersen/AFP
Berlin – Als Dirk Nowitzki im Berliner Kraftwerk als Letzter der neuen Hall-of-Famer auf die Bühne gerufen wurde, kam Deutschlands Basketball-Legende erst einmal ganz schön ins Schwitzen. Weil der Teleprompter nicht funktionierte, musste der 47-Jährige seine vorbereitete Rede vom Smartphone ablesen. „Da war die Schrift aber so klein und es sind immer die Zeilen versprungen. Es war schon eine stressvolle Situation“, sagte Nowitzki später mit einem Schmunzeln.
Was denn schlimmer sei: In den Schlusssekunden eines Spiels mit einem Punkt hinten zu liegen und zwei Freiwürfe zum Sieg zu haben oder eine Rede ohne Teleprompter zu halten, wurde Nowitzki gefragt. Ganz klar das Problem mit dem Bildschirm, sagte der gebürtige Würzburger. „Die Freiwürfe mache ich immer rein.“
Weil das für so viele der Würfe in seiner eindrucksvollen Karriere galt, wurde Nowitzki sieben Jahre nach seinem Karrierende in die Ruhmeshalle des Welt-Basketballs aufgenommen. 2023 war ihm diese Ehre bereits in der NBA zuteilgeworden, wo die legendäre Naismith Memorial Hall of Fame in Springfield noch eine deutlich größere Strahlkraft hat.DPA