Projektleiter mit Erfahrung

von Redaktion

Bayern-Baskets weiter auf der Suche nach einem neuen Trainer

Bayern? Eher nicht: Bambergs Anton Gavel. © Hoppe/dpa

München – Eine Frage immerhin ist bei den Basketballern des FC Bayern schon seit einigen Wochen geklärt. Svetislav Pesic wird es erwartungsgemäß nicht sein, der den Deutschen Meister als Trainer in die Zukunft führt. Über mögliche Erben wird natürlich kräftig spekuliert. Alleine: Mögliche Kandidaten wie Anton Gavel (Bamberg) oder Dusan Alimpijevic (Besiktas) stehen bei ihren Arbeitgebern noch ja eine weitere Saison unter Vertrag.

Unter Druck sehen sich die Bayern hinsichtlich ihrer Schlüsselpersonalie freilich nicht. Der Verein „sondiert auch in den kommenden Wochen den Markt“, sagte Medienchef Andreas Burkert. Und klar ist: Der nächste Schuss soll unbedingt sitzen nach den zuletzt vorzeitig beendeten Kapiteln mit Real-Madrid-Urgestein Pablo Laso (eine Saison) und Weltmeister-Macher Gordon Herbert(eineinhalb). Man wolle einen „geeigneten, erfahrenen“ Trainer, der das Münchner Basketball-Projekt auf die nächste Stufe hievt. Der Faktor Erfahrung würde gerade Gavel unwahrscheinlich machen. Der 41-Jährige bestreitet im Frankenland gerade erst seine vierte Station in der Verantwortung.

Klar ist allerdings auch: Aus einem Vertrag herauskaufen würden die Bayern ihren Wunschkandidaten eher nicht. Entsprechenden Gerüchten, man habe das bei der Herbert-Verpflichtung getan (hatte einen gültigen Vertrag in Japan) trat Burkert entgegen: „Der FC Bayern Basketball hat noch nie eine Ablösesumme für einen Trainer gezahlt.“RP

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