Zverev in der Zauberkiste

von Redaktion

Tennisstar will in Madrid den großen Coup

Madrid – Ein freundliches Winken für seine Fans – dann legte Alexander Zverev los in der Caja Mágica von Madrid. Der deutsche Topspieler will beim Masters tatsächlich zaubern. Denn für einen Sieg muss er wohl Jannik Sinner aus dem Weg räumen. Für seinen Traum vom ersten Grand-Slam-Triumph wäre das ein Turbo-Effekt.

Aber: Schon bei den French Open (ab 24. Mai) könnte sich eine seltene Chance auftun. Die Handgelenksverletzung von Carlos Alcaraz rund einen Monat vor dem Start der French Open sorgt in der Szene für Aufsehen. Es scheint durchaus möglich, dass der zweimalige Roland-Garros-Champion in diesem Jahr das Highlight der Sandplatzsaison verpasst.

Zunächst einmal gilt es aber für Olympiasieger Zverev, in der Vorbereitung auf Paris seine Winnermentalität nachzuweisen. Nach zuletzt vier Halbfinalniederlagen in Serie auf der Tour – drei davon gegen Sinner – lechzt Zverev nach einem echten Coup. Das Turnier in der spanischen Hauptstadt, das er 2018 und 2021 gewinnen konnte, ist dafür eine gute Adresse.

Zumal ihn Experten wie Boris Becker und Andrea Petkovic trotz des jüngsten Dämpfers in München auf einem guten Weg sehen. „Insgesamt ist die Form sehr konstant und Weltklasse – bis zum Halbfinale“, sagte Becker zuletzt. Sollte er es auch in Madrid wieder in die Vorschlussrunde schaffen, hofft der 58-Jährige, dass Zverev „diesmal das Match gewinnt“. Petkovic sagte gar: „Ich glaube, er spielt das beste Tennis seines Lebens.“SID

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