Zverev und Thomalla mit Hund Mishka. © Instagram
Madrid – Alexander Zverev hat sorgenvolle Tage hinter sich. „Wir hatten einen Unfall mit unserem Hund“, sagte der deutsche Tennisstar kurz vor seinem Start beim Masters in Madrid. Den großen Schreck in München, der auch seinen 29. Geburtstag beeinträchtigte, muss Zverev offensichtlich noch verdauen.
„Jetzt bin ich hier und versuche auch, das Turnier gut zu spielen“, sagte der Weltranglistendritte aber im Sky-Interview, in dem er keine genaueren Angaben zur Verletzung seines Vierbeiners machte. Stattdessen richtete er den Fokus auf Madrid, wo er in Abwesenheit des verletzten Carlos Alcaraz ein Signal an die Konkurrenz senden will. Auch im Hinblick auf die French Open. „Ich finde, dass ich immer noch ein bisschen meine Form auf diesem Belag finden muss“, sagte Zverev, der heute gegen Mariano Navone (Argentinien) ins Turnier einsteigt.
Dann hat der Hamburger beste Aussichten, in Madrid weit zu kommen. Dass ihm die schnellen Bedingungen in fast 700 Metern Höhe liegen, hat Zverev schon bei seinen Titelgewinnen 2018 und 2021 bewiesen. Nach zuletzt vier Halbfinalniederlagen in Serie auf der Tour – drei davon gegen den Weltranglistenersten Jannik Sinner – lechzt Zverev nun wieder nach einem Coup.
Experten wie Boris Becker und Andrea Petkovic sehen die deutsche Nummer eins trotz des jüngsten sportlichen Dämpfers in München auf einem guten Weg. „Insgesamt ist die Form von Sascha Zverev sehr konstant, bis zum Halbfinale eigentlich immer absolute weltklasse“, sagte Becker: „Und dann passiert irgendetwas.“
Petkovic zeigte sich derweil überzeugt, dass weitere Erfolge des deutschen Aushängeschilds nur eine Frage der Zeit sind. „Ich glaube, er spielt das beste Tennis seines Lebens“, sagte die einstige Weltranglistenneunte. Selbstredend seien Sinner und ein fitter Alcaraz aktuell „das Nonplusultra“.SID