Die Super League ist Geschichte – und Nasser Al-Khelaifi hat großen Anteil daran. Darauf lassen zumindest die Aussagen des Präsidenten von Paris Saint-Germain beim Event „The Forum“ in Madrid deuten. „Ich bin nicht der Einzige, der sich für den Frieden eingesetzt hat; wir alle haben das getan“, sagte Al-Khelaïfi laut der spanischen Tageszeitung „AS“. Bis zuletzt war vor allem Real Madrid Befürworter der umstrittenen Super League. Al-Khelaifi – auch Präsident der Europäischen Club-Vereinigung (ECA) – verriet, wie er in der Causa als Vermittler agierte. „Ich fragte Barça und Real: ‚Wollt ihr Frieden?‘ Ihre Antwort: ‚Ja, aber wir wissen nicht, wie wir ihn erreichen können.‘“ Real Madrid hatte gemeinsam mit dem Super-League-Promoter A22 von der UEFA Schadenersatz in Höhe von mehr als vier Milliarden Euro gefordert. Der Vorwurf: Der europäische Verband habe seine „marktbeherrschende Stellung missbraucht“, um die Einführung der viel diskutierten Superliga im Jahr 2021 zu verhindern. Im Februar einigten sich die UEFA und die Königlichen, der Streit wurde beiseitegelegt.PK, BOK