Ein Preisschild für Gavel

von Redaktion

Der Umworbene: Bambergs umtriebiger Pokalcoach Anton Gavel. © Eibner/IMAGO

Bamberg – Für die Basketballer des FC Bayern ist die Trainersuche derzeit offiziell noch nicht die oberste Priorität. Man sondiere den Markt nach einem „geeigneten, erfahrenen Trainer“, teilte der Club offiziell mit. Derweil wird allerdings immer deutlicher: Ex-Bayer Anton Gavel ist für die Münchner eher kein Kandidat.

Wie Bamberg-Chef Philipp Höhne der BILD erzählte, haben sich zwar mehrere Clubs nach dem Deutsch-Slowaken erkundigt – die Bayern gehörten demnach aber nicht dazu. Der Standpunkt der Franken ist klar: Den Schritt in die Euroleague würde man dem Erfolgscoach nicht verwehren. Zumindest solange das Geld stimmt. Eine „siebenstellige Summe“ würde Höhne für Gavels Freigabe aufrufen. „Schadensbegrenzung“, nennt er das.

Das verträgt sich nicht mit den Prinzipien des Deutschen Meisters. Sprecher Andreas Burkert hatte in dieser Woche noch einmal betont, der FC Bayern Basketball habe noch nie eine Ablöse für einen Trainer bezahlt, Worte, aus denen man schließen kann: Man hat es auch nicht vor. Was den Kreis der Kandidaten, die derzeit für die Nachfolge von Svetislav Pesic zu haben wären, merklich einschränkt. Der in Monaco zurückgetretene Vasilis Spanoulis oder Chris Fleming wären für die Münchner wohl ohne Ausgleichszahlungen zu haben.RP

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