Upa will‘s ganz Frankreich zeigen

von Redaktion

Abwehrboss gegen Super-Sturm gefordert

Bereit für die große Bühne: Upamecano will in seiner Heimat auftrumpfen. © Fassbender/AFP

Paris – Die drei Gegentore, die seine Kollegen am Samstag in Mainz kassierten, musste sich Dayot Upamecano vor dem TV ansehen. „Belastungssteuerung“ war der Grund, aus dem der Abwehrchef des FC Bayern die Reise zur Generalprobe vor dem Paris-Kracher an diesem Dienstag (21 Uhr, Amazon Prime Video) nicht mit antreten musste. Im Videostudium am Reise-Montag wurden diverse Szenen von Minjae Kim und Hiroki Ito gezeigt, mit dem Auftrag an Upamecano und Jonathan Tah: Bitte besser machen!

Die Bühne für ein großes Spiel könnte für den 27-Jährigen größer nicht sein. In seiner Heimat, vor der Nation, in der er längst als unangefochtener Stammspieler gilt, kann Upamecano seine unter Vincent Kompany gewonnene (Titel-)Reife zeigen. „Wir haben schon gegen Paris gespielt. Es ist sehr schwer. Sie versuchen mit viel Bewegung den Gegner zu destabilisieren. Wir werden versuchen, damit umzugehen“, kündigte Upamecano an. Das wird gegen den Titelverteidiger vonnöten sein, denn wie die Bayern steht PSG bei 38 Toren im laufenden Wettbewerb (Vereinsrekord!). Zudem ist die Abwehr um „Upa“ auch vor dem Offensiv-Lauf von Paris gewarnt: In den letzten acht K.o.-Spielen der Königsklasse hat PSG immer mindestens zwei Treffer erzielt – zuvor war eine Serie wie diese lediglich dem FC Barcelona 2015/16 gelungen. Damals Trainer: Luis Enrique.HLR, BOK, PK

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