Serge Gnabry reiste mit Krücken mit nach Paris.
München – Als die Spieler des FC Bayern am Montag zum Abschlusstraining erschienen, wurde erst mal durchgezählt. Die gute Nachricht: Aus der vermeintlichen A-Elf von Vincent Kompany fehlte lediglich der Langzeitverletzte Serge Gnabry. Die schlechte: Die Spieler, die von der Bank aus für Schwung sorgen können und sollen, gehen aus. So wurde selbst die Information, dass Raphael Guerreiro mit einem Muskelfaserriss ausfällt, zu einer kleinen Hiobsbotschaft.
Saßen am Samstag in Mainz noch mehrere 100 Millionen auf der Bank, wird am Dienstag im Prinzenpark eine Rumpftruppe Platz nehmen. Zwar befinden sich Lennart Karl und Tom Bischof laut Sportdirektor Christoph Freund „nah dran“, für einen Kaderplatz reicht es aber noch nicht. Ohne Gnabry und Guerreiro fehlt außerdem Offensiv-Power. Mögliche Optionen: Nicolas Jackson im ersten Spiel, nachdem sein Abschied verkündet wurde. Zudem Leon Goretzka und Alphonso Davies. Aushilfs-Offensivkräfte. Vincent Kompany sagte dennoch am Montag: „Wir haben den Kader, den wir brauchen, um in diesem Spiel anzugreifen.“ Regeln muss es eh Aaron Danks. Die Qual der Wahl hat er nicht.HLR, BOK, PK